Apérobrot



Einen wundervollen Freitag euch allen!!

ähm ja, entschuldigt das Foto - ich hätte das Brot ja vor dem Apéro machen sollen - aber da kam mir gerade nicht in den Sinn, dass das Brot auch etwas für den Blog wäre....

Soviel ist übrig geblieben - es hat also geschmeckt! Wie ich mich selten an ein Schnittmuster halten kann, kann ich mich auch nie an Rezepte halten. Gerne mische ich einfach selber etwas zusammen. Manchmal wird das sogar richtig gut;-)

Ich mache unser Brot immer selber. Seit die Kinder da sind, bin ich allem vorfabriziertem sehr skeptisch gegenüber, und ich bin froh um unseren Garten und unser eigenes Fleisch. Da weiss man wenigstens was auf den Tisch kommt. Bevor ihr jetzt alle staunt, dass ich noch Zeit finde eigenes Brot zu backen, gestehe ich euch: ich habe eine Brotbackbaschine! Die beste Erfindung nebst Waschmaschine, Staubsauger und co;-)! 5 Minuten Vorbereitungszeit und drei Stunden später habe ich ein fixfertiges Brot. Toll nicht?

Für das Apérobrot habe ich genommen:

3dl Wasser
200 g Weissmehl
200 g Urdinkelmehl
1 1/2 Teelöffel Salz
1 1/2 Teelöffel Trockenhefe

Alles in die Brotbackform, dann lasse ich die Maschine das mischen bis sie piept = Aufforderung die festeren Zutaten beizumischen. Dafür habe ich vorbereitet:

Ein Schälchen getrocknete Tomaten kleingeschnitten (ich habe die von Annas Best genommen)
eine Handvoll getrocknete Aprikosen kleingeschnitten
ca. 10-20 Baumnüsse gehackt (je nach Vorliebe)
ca. 2 Handvoll Alpkäse gewürfelt

Die Maschine mischt dann, lässt aufgehen, mischt, lässt aufgehen und kurz vor dem Backen nehm ich den Teig raus, forme kleine Kugeln aus dem Teig, geb sie auf ein rundes Blech, bestäube alles mit Mehl und backe es bei ca. 200 ° ca. 30 Minuten.

Serviert dazu einen fruchtigen Weisswein. Einen Walliser Johannisberg oder einen Petite Arvine - mmmmhh!


Viel Spass und än Güete!!
Fabienne

P.S.: diese Backmaschinen sind gar nicht so teuer und es lohnt sich wirklich!! Habt ihr auch so Maschinchen die ihr nicht mehr hergeben würdet?